Ubuntu,Lubuntu oder Kubuntu – welches Linux für mich?

Die kommerziellen Betriebssystem haben den einen Vorteil: es gibt in der Regel klare Versionen – 32bit, 64bit1und die ein oder andere Business- oder Spezialausgabe.

Durch den freien Quelltext von Linux sind unzählige Unterversionen verfügbar, von denen sich einige durchgesetzt haben. Wenn man mit dem Gedanken spielt, auf ein Linux-System umzusteigen (und dass hoffe ich doch 🙂 ), dann ist man sich dieser Versionvielfalt ausgesetzt. Welches Linux für wen meiner Meinung nach gut geeignet ist, will ich hier kurz vorstellen.

Für Windows-Nutzer

Windows bietet eine klare Oberfläche, unten die Tasksleiste, dass ein oder andere Symbol auf dem Desktop. Mit Windows 8 ist die Metrooberfläche erschienen, welche ich an dieser Stelle ausklammere. Für Windows-Nutzer ist Linux Mint eine gute Einstiegsmöglichkeit. Hier ist ebenfalls die Taskleiste unten, es gibt ein Startmenü und eine bekannte Darstellung der Ordner. Herunterladen kann man sich die aktuellste Version hier.

Für Mac-Nutzer

Mac-Nutzer sind durch ein intuitives Oberflächen-Design Wege im Betriebssystem gewohnt, die in den normalen Linux-Versionen nicht vorhanden sind, weil sie zu lang sind. Lediglich die in Linux Ubuntu oben angeordnete Taskleiste, Fensteranimationen und links angelegte Verknüpfungen kommen bekannt vor. Ubuntu eignet sich daher am besten für Mac-Nutzer – auf Schnick-Schnack müssen sie jedoch verzichten. Hier gibt es die neueste Version.

Kompeltte Neueinsteiger

Wer sich noch gar nicht auf ein OS2 festgelegt hat, der findet nachfolgend die größeren Dsitributionen der Linux Welt – ausprobieren lohnt sich!

Generelle Informationen

Die meisten Linux-Distributionen nutzen den selben Kernel. Das bedeutet, unter den verschiedenen Oberflächen arbeitet das gleiche Betriebssystem. Läuft ein Computer mit z.B. Ubuntu perfekt, wird er auch mit Lubuntu, Kubuntu, Edubuntu usw. einwandfrei funktionieren – lediglich die Opitk der Oberfläche und einige Programme verändern sich. Aus diesem Grund können einfach einige Oberflächen einfach nachinstalliert und beim Start des akutellen Systems ausgewählt werden. Zum Ausprobieren also ideal3!

Besitzt ihr 4 GB Arbeitsspeicher, ist es egal, welche Bit-Version ihr euch herunterladet. Zukunftsorientiert ist auf jedenfall 64bit – und solltet ihr trotzdem 4 GB Arbeitsspeicher haben, könnt ihr auch die 64-Version nutzen. Vielleicht rüstet ihr ja irgendwann auf und dann seid ihr damit auf der richtigen Seite.

Ubuntu

Am meisten genutzt ist Ubuntu. Die große Communityseite Ubuntuusers.de hilft schnell bei allen Problemen – auch wenn es in der Regel keine gibt. Dennoch kann es bei sehr neuer Hardware oder ausergewöhnlichen Wünschen des Nutzers mal Fragen geben, die dort sicher beantwortet werden. Ubuntu eignet sich super für den Einstieg – die Ordnerstruktur wird klar, es ist nötige Software4 direkt nach der Installation vorhanden. Nutzt man die aktuelle LTS-Version 12.04.25 erhält man 5 Jahre lang SIcherheitsupdates und Verbesserungen – ohne Kosten natürlich.

Kubuntu

Kubuntu arbeitet in der aktuellen Version mit einer Plasma-Oberfläche. Auf dieser können z.B. keine Dateien oder Ordner abgelegt werden – dies wird über kleine Programme anders geläst. Die Distribution benötigt einiges an Einarbeitungszeit, nach dieser macht das System viel Spaß denn man kann verschiedenen Situationen abspeichern und wieder aufrufen (z.B. Surfen, Büro, Film). Beim Aufruf werden dann die benötigten Programme geladen. Hier kann man die aktuellste Version herunterladen.

Lubuntu

Für ältere Computer sind die schicken Animatione von Ubuntu und Kubuntu häufig nicht machbar – da gibt es das sehr schlanke Lubuntu. Es belegt im normalen Betrieb ungefähr 150 MB Arbeitsspeicher, wo hingegen Windows ca. 1,5 GB benötigt, Ubuntu ungefähr 800 MB. Dafür verzichtet man Benutzerkomfort – die Fenster halbieren sich z.B. nicht automatisch, wenn man es ganz an den Rand schiebt. Dafür sind alle wichtigen Programme und Services mit dabei. Ich selbst nutze Lubuntu auf meinem Medienserver und einem 5 Jahre altem Netbook. Auf dem Netbook kann ich sogaer 720p-Filme sehen, mit einem anderen Betriebssystem war dies nicht mehr möglich. Zum ausprobieren gibt es hier die aktuellste Version.

Fazit

Wer mit Linux komplett neu anfängt, sollte Ubuntu nutzen. Hier gibt es durch diverse Foren viel Hilfe und einiges an Tutorials für den Einstieg. Hier gibt es ein paar Informationen zum Terminal – wie ihr Ubuntu installiert, werde ich noch nachreichen!

Wie immer bin ich für Anregungen, konstruktive Kritik, Ideen und Kommentare sehr dankbar!

 
 
  1. Die Bitzahl bezieht sich auf die Wortbreite einer Informationen, welche in der CPU bearbeitet wird. 32bit System können nur maximal 4 GB Arbeitsspeicher nutzen – aktuell sind jedoch 8 oder mehr GB im Speicher zu finden, welche wiederum nur von 64bit Systemen voll genutzt werden.
  2. Eng.: Operating System: Betriebssystem eines Computers
  3. Nicht alle Oberflächen sind an dieser Stelle kompatibel. Mint z.B. arbeitet nicht fehlerfrei mit Ubuntu Unity zusammen.
  4. Browser, Schreibprogramme, Bildbearbeitung usw.
  5. Engl.: Long Time Support; 5 Jahre lang bietet die Linux-Community Sicherheitsupdates und Verbesserungen für diese Version.

2 Gedanken zu „Welches Linux für mich?

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